68. Westf. Schützentag in Bad Rothenfelde

Viel Lob für Ausrichter [NOZ - Südkreis - 26.10.2017]

Bestens besucht: die Delegiertenversammlung des WSB in der Sporthalle.

Schützenkreis Teutoburger Wald empfahl sich als Gastgeber des WSB

Zwei Tage lang pulsierte das Herz des Westfälischen Schützenbundes (WSB) in Bad Rothenfelde: Der Westfälische Schützentag lockte rund 3500 Schützen in den Kurort und mit ihnen viele Besucher aus  der ganzen Region. „Eine ausgezeichnete Werbung für das Schützenwesen“, urteilt Kreispräsident  Heinz Ahring rückblickend über das (nicht nur) grün-weiße Großereignis.

BAD ROTHENFELDE. Als Gastgeber stemmte der Schützenkreis Teutoburger Wald die Veranstaltung, die, so mutmaßte der Kreispräsident bereits beim „Teutonenabend“, wohl als das größte Event in seine Geschichte eingehen wird. Ermöglicht wurde ihr Gelingen von vielen Köpfen und tatkräftigen Händen: „Das war eine tolle Veranstaltung, die wieder einmal gezeigt hat, dass es nur gemeinsam geht“, gilt der Dank des Kreispräsidenten insbesondere den vielen, vielen Helfern aus allen Vereinen des Schützenkreises, aber auch der Feuerwehr, dem DRK, der Gemeinde und dem Landkreis sowie nicht zuletzt den Bad  Rothenfeldern Bürgern für ihr Verständnis. „Ohne diese Unterstützung wäre dieses Großereignis nicht zu stemmen gewesen“, betonte Ahring. Doch die Mühe hat sich gelohnt: Mit berechtigtem Stolz registrierte der Schützenkreis die breite positive Resonanz auf das Ereignis, das mit der Eintragung der WSB-Vertreter in das Goldene Buch der Gemeinde und mit einer Anpflanzung im Rosengarten seinen Auftakt nahm. Eine Ehrentafel erinnert zwischen den Rosen künftig an den ersten Westfälischen Schützentag auf niedersächsischem Boden. Dessen Bedeutung unterstrich auch die große Teilnehmerzahl bei der Delegiertenversammlung am Festsamstag. Gleich 18 von bundesweit 20 Landesverbänden waren in der Sporthalle am heristo-Sportpark vertreten „Ich habe seit Langem keine so gut besuchte Versammlung mehr erlebt“, meinte ein Teilnehmer beim Anblick der voll besetzten Halle. Auch der Präsident des Deutschen Schützenbundes, Hans- Heinrich von Schönfels, folgte der Einladung in den Kurort. Dem Präsidenten des ausrichtenden Schützenkreises Teutoburger Wald, Heinz Ahring, überreichte er in Anerkennung seiner Verdienste um das Schützenwesen das silberne Ehrenkreuz des Deutschen Schützenbundes. Für besondere Verdienste im Westfälischen Schützenbund wurde Klaus Röttger, Ehrenpräsident des Schützenkreises, mit dem Ehrenzeichen in Gold des WSB ausgezeichnet. Als kurz zuvor neu gewählter Präsident des WSB verlieh Dieter Rehberg zum Dank für die Ausrichtung des Schützentages Bürgermeister Klaus Rehkämper, Gemeindebrandmeister Michael Janböke, Andreas Weber, Vorsitzender der SSG Bad Rothenfelde, und Kreispräsident Heinz Ahring die Präsidentenplakette in Bronze.
Der Schützenkreis bewies unterdessen nicht nur sein organisatorisches Talent. Auch sportlich drückte er
dem Westfälischen Schützentag nachhaltig seinen Stempel auf. Schließlich stammen mit Landeskinderkönig Henry Mayer von der SSG Bad Rothenfelde und Landesjugendkönig Finn Deik Lauxtermann vom SV Oesede-Papiermühle gleich zwei Landesmajestäten aus den eigenen Reihen. Im Kampf um die Würde des Landeskönigs erzielte Ulrich Thies vom SV Aschen mit Platz fünf ein beachtenswertes Ergebnis. Seine  eigenen Majestäten kürte der Schützenkreis beim „Grünen Abend“ zum Abschluss des Festwochenendes.
Die Kette des Kreisjugendkönigs nahm dabei Niklas aring vom SV Westbarthausen- Kleekamp entgegen.
Erster Prinz ist Jonas Klaiber (SV Heidland-Strang), zweite und dritte Prinzessin wurden Tabata Guß (SV Kloster Oesede) und Johanna Obermeyer (SV Natrup-Hilter). Den Wettkampf um die Würde der  Kreisdamenkönigin entschied Miriam Pflughaupt vom SV Erpen-Timmern für sich. Zur ersten und zweiten
Prinzessin wurden Doris Aulenbrock-Pöhler (BSV Müschen) und Marianne Höwelhans (SV Schwege) gekürt.
Zum dritten Mal legten auf die Scheibe auch die Herren an. Den Titel des Kreisherrenkaisers holte – nach seinem Königstitel im ersten Jahr – Franz Tepe vom SV Bad Iburg. Erster und zweiter Prinz sind Lutz  Lammert (SV Aschen) und Josef Knappheide (SV Schwege). Der Schützenkreis hat nun erst einmal Zeit, zufrieden durchzuatmen. „Die positiven Reaktionen machen uns stolz“, freute sich Kreispräsident Heinz Ahring. „Und sie bestätigen uns darin, mit dem Wechsel in den WSB den richtigen Schritt getan zu haben.“
Das Zeichen des Gastgebers gab der Schützenkreis vor dem großen Festumzug, der bei bestem  Festwetter zahlreiche Schaulustige in den Kurpark und an die Straßen lockte, an den nächsten Ausrichter weiter: Im kommenden Jahr findet der Westfälische Schützentag in Gelsenkirchen statt. 

[Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung - Petra Ropers]

Schützentag in Bad Rothenfelde: Landesmajestäten aus eigenen Reihen [NOZ - 15.10.2017]

Geschätzte 3500 Schützen des Westfälischen Schützenbundes marschierten am Samstag bei strahlendem Festwetter vor der Kulisse des Alten Gradierwerkes auf. Foto: Petra Ropers

Kreispräsident Heinz Ahring (links) und der neue Landespräsident Hans-Dieter Rehberg gratulierten dem ersten Landeskinderkönig Henry Mayer von der SSG Bad Rothenfelde. Foto: Petra Ropers

Finn Deik Lauxtermann vom SV Oesede-Papiermühle ist neuer Landesjugendkönig des Westfälischen Schützenbundes. Foto: Petra Ropers

Strahlende Gesichter beim neuen Landeskönig Jürgen Helwig und dem neu gewählten Landespräsidenten Hans-Dieter Rehberg. Foto: Petra Ropers

Bad Rothenfelde. Strahlend blauer Himmel, gut gelaunte Gesichter und als I-Tüpfelchen gleich zwei Landesmajestäten aus dem gastgebenden Schützenkreis: Eine rundum gelungene Premiere feierte am Freitag und Samstag der Westfälische Schützentag in Bad Rothenfelde. 

Rund ein Jahr dauerten die intensiven Vorbereitungen im Schützenkreis Teutoburger Wald für den ersten Westfälischen Schützentag auf niedersächsischem Boden. Und die Mühen haben sich gelohnt: Geschätzte 3500 Schützen aus über 200 Vereinen des Westfälischen Schützenbundes folgten der Einladung in den Kurort. Den vielen Schaulustigen, die am Samstagnachmittag zum großen Festumzug die Straßen säumten, boten sie ein bemerkenswert buntes Bild lebendiger Gemeinschaft.

Größtes Ereignis in der Kreisgeschichte

„Dieser Schützentag wird als das größte, jemals vom Schützenkreis ausgerichtete Ereignis in unsere Geschichte eingehen“, bemerkte Kreispräsident Heinz Ahring, der bereits am Freitagabend viele hundert Schützen in der festlich geschmückten Heristo-Sporthalle begrüßt hatte. Der Schützenkreis verstehe seine Einladung zugleich als Dank an den Schützenbund für die herzliche Aufnahme in seinen Reihen: „Für uns begann damit eine neue Zeitrechnung“, betonte Ahring. „Die Zahl der Mitglieder und der Mitgliedsvereine steigt seither wieder an.“

Für Rainer Spiering, Schirmherr des 68. Westfälischen Schützentages, sind diese Vereine vor allem eins: „Eine große Gemeinschaft von Menschen, die zueinander stehen!“ Er erinnerte zur offiziellen Eröffnung der Veranstaltung am Freitagabend jedoch auch an den sportlichen Aspekt des Schützenwesens: „Der Schießsport erfordert eine unglaubliche Konzentration und ist im besten Sinne des Wortes Sport.“ Und ihm hat sich seit 50 Jahren die SSG Teutoburger Wald – früher SSG Röwekamp – mit großem Erfolg verschrieben. 

Hans-Dieter Rehberg neuer WSB-Präsident

Zu ihrem Jubiläum gab ihr Vorsitzender Fritz Niemann deshalb einen Überblick über die mit zahlreichen nationalen und internationalen Siegen gespickte Geschichte. Ein neues Kapitel seiner eigenen Geschichte schlug der Landesverband am folgenden Morgen auf. Denn zum letzten Mal eröffnete Klaus Stallmann als Landespräsident die Delegiertenversammlung zum Westfälischen Schützentag. Rund 20 Jahre lang engagierte er sich im Präsidium des Westfälischen Schützenbundes, dem er seit 2001 als Präsident vorstand. In Bad Rothenfelde legte er nun sein Amt nieder. 

Klaus Stallmann habe sich mit viel Leidenschaft für das Schützenwesen eingesetzt und dabei viele Spuren hinterlassen, würdigte Gisela Hinnemann, Vizepräsidentin des Landessportbundes NRW, den scheidenden Präsidenten. Als Anerkennung überreichte sie ihm die goldene Ehrennadel des Landessportbundes. Zu ihrem neuen Präsidenten wählten die Delegierten wenig später den bisherigen Vizepräsidenten Verbandsorganisation, Hans-Dieter Rehberg. „Ich möchte den Verband weiterentwickeln“, formulierte er in einer Pause sein vorrangiges Ziel. 

Erstes Landeskinderkönigsschießen

Seinen Blick richtet Rehberg dabei nicht zuletzt auf den Nachwuchs. „Wir müssen junge Leute früh an das Vereinsleben heranführen.“ Dass dieses Ansinnen keine Utopie ist, zeigte sich nur wenige Schritte von der Delegiertenversammlung entfernt. Denn auf Initiative des gastgebenden Schützenkreises Teutoburger Wald fand – neben dem Landeskönigs- und Landesjugendkönigsschießen in der Fuchskuhle – im Heristo-Sportpark erstmals auch ein Landeskinderkönigsschießen statt.

Nicht das Glück, sondern ausschließlich sportliches Können zählt bei allen drei Wettkämpfen. Denn beim Schießen auf die Scheibe entscheidet schon ein Zehntelmillimeter Abweichung über die Platzierung. Ein sichtlich gut gelaunter, neuer Präsident kürte am Nachmittag bei strahlendem Festwetter inmitten der ehrwürdigen Kulisse von Gradierwerk und Kurmittelhaus die neuen Landesmajestäten. 

Henry Mayer und Finn Deik Lauxtermann

Doppelten Grund zum Jubeln hatte dabei der gastgebende Schützenkreis: Mit 102,3 Ringen sicherte sich Henry Mayer von der SSG Bad Rothenfelde als erster Landeskinderkönig des Westfälischen Schützenbundes die neu gestiftete Ehrenkette vor Ludwig Ritterbusch vom SV Iburg. Neuer Landesjugendkönig ist Finn Deik Lauxtermann vom SV Oesede Papiermühle. Das Landeskönigsschießen entschied Jürgen Helwig vom Bezirk Westfalen-Süd für sich. Als bester Schütze des gastgebenden Schützenkreises kam Ulrich Thies vom SV Aschen auf Platz fünf.

Ein endlos langer Zug von mit Schwarz, Blau und Rot getupftem Grün-Weiß setzte sich nach der Proklamation vom Kurpark aus in Bewegung. Es wurde der wohl längste Umzug in der Geschichte des Kurortes: Als die letzten Schützen aus Park ausmarschierten, hatte ihn die Spitze des Zuges über die Salinenstraße bereits wieder erreicht.

[Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung - Petra Ropers]

Feiern vor herrlicher Kulisse [Westfalen-Blatt - 13.10.2017]

Pflanzen eine Rose zu Ehren des Schützentages: Klaus Rehkämper, Heinrich Geise vom Verein Freunde des Rosengartens, Heinz Ahring, Klaus Stallmann, Michael Wernemann (Freunde des Rosengartens) und Rainer Spiering (MdB).

Borgholzhausen/Bad Rothenfelde (WB/uvb). »Schützentage kann man nur in kleinen Orten so richtig feiern«, hat Klaus Stallmann, Präsident des Westfälischen Schützenbundes (WSB), gestern zur Eröffnung des 68. Westfälischen Schützentages in Bad Rothenfelde bestätigt.

Der Schützenkreis Teutoburger Wald mit Sitz in Borgholzhausen, erst seit drei Jahren im WSB aktiv, hatte die Schützen aus Westfalen und Lippe zum Festwochenende in den niedersächsischen Kurort eingeladen. »Es ist die größte Veranstaltung in unserer Geschichte«, betonte Kreispräsident Heinz Ahring stolz. Bis zu 3500 Teilnehmer erwartet er für den Festumzug, der an diesem Samstag durch Bad Rothenfelde ziehen soll. Genau das verstand Stallmann unter der Ansage »richtig feiern«. Anders als in den großen Städten gebe es viele, die mitmachen. Und es seien Menschen da, die an der Straße stehen und den Umzug bewundern, sagte er.

Ansage lautet »richtig feiern« 

Die physische und mentale Leistung, die das Schützenwesen sportlich verlange, werde oft unterschätzt, bedauerte Bundestagsabgeordneter Rainer Spiering, Schirmherr des Schützentages und selbst engagierter Schützenbruder. Er betonte den Wert des anderen, geselligen Teils. Den empfinde er besonders intensiv, wenn er weit weg in Berlin sei. Das Unterhaken, mit dem bei den Schützen viel geschafft werde, gehe verloren. »Wenn wir eines pflegen müssen in unserer Gesellschaft, ist das die Gemeinschaft, die uns sonst wegbricht.«

Herkulesaufgabe für das Bad 

Als »Herkulesaufgabe« bezeichnete Klaus Rehkämper die Organisation des Schützentages im 8000-Einwohner-Ort, für die er im Vorjahr den Staffelstab in Gütersloh übernommen hatte. Rothenfeldes Bürgermeister strich die herrliche Kulisse seiner Stadt und die besondere Verbundenheit mit dem Schützenwesen heraus.

Schützenkreis drückt seinen Stempel auf 

Der Schützenkreis Teutoburger Wald drücke der Veranstaltung in mehrfacher Hinsicht seinen Stempel auf, beschrieb Kreispräsident Ahring. Der Tag finde erstmals in Niedersachsen statt. Seit Freitag erinnert im bekannten Rudi-Wernemann-Rosengarten ein Beet mit Rosen der leuchtend rot blühenden Sorte Charisma an den Westfälischen Schützentag.

Kinder schießen mit Lichtpunktgewehr 

Zudem brachten die WSB-Neulinge gute Erfahrungen im Einsatz des Lichtpunktgewehrs ein: »Damit können wir Kinder schon früh an den Verein binden«, sagte Ahring. Kinder ab sechs Jahren dürfen damit bereits schießen. Erstmals wird daher in Bad Rothenfelde auf Landesebene ein Kinderschützenkönig mit diesem Gewehr ermittelt.

Neben den Delegierten des WSB waren unter den Ehrengästen auch Schützenbrüder aus Südtirol, Bayern und Hamburg. WSB-Präsident Stallmann erinnerte an den damals viel diskutierten Verbandswechsel 2014 des ehemaligen Schützenkreises Iburg als Schützenkreis Teutoburger Wald mit Sitz in Westbarthausen-Kleekamp zum WSB. Damit seien 5000 Schützen des Schützenkreises für den Deutschen Schützenbund gerettet worden, betonte er.

[Quelle: Westfalen-Blatt]

Mit Rose in den Westfälischen Schützentag in Bad Rothenfelde [NOZ - 13.10.2017]

Zum Auftakt des Westfälischen Schützentages trug sich Landespräsident Klaus Stallmann (Mitte) im Beisein von Kreispräsident Klaus Ahring, Schirmherr Rainer Spiering und Bürgermeister Klaus Rehkämper (von links) in das Goldene Buch ein. Foto: Petra Ropers

Bad Rothenfelde. Mit einem Empfang durch Bürgermeister Klaus Rehkämper und einer Anpflanzung im Rudi-Wernemann-Rosengarten startete am heutigen Freitag der 68. Westfälische Schützentag in Bad Rothenfelde.

Der Schützenkreis Teutoburger Wald als noch junges Mitglied des Westfälischen Schützenbundes (WSB) ist Ausrichter der Großveranstaltung, die noch heute etliche tausend Schützen und interessierte Besucher in den Kurort lockt. „Bad Rothenfelde bietet eine herrliche Kulisse für diesen Schützentag“, schwärmte Bürgermeister Rehkämper beim Empfang im Restaurant Osning des Carpesol. Sein Dank galt schon jetzt den vielen Mitstreitern, die zum Gelingen der Veranstaltung beitragen.

Premiere für den Landespräsidenten

Als amtierender Landespräsident trug sich Klaus Stallmann anschließend in das Goldene Buch der Gemeinde ein. Bei der Delegiertenversammlung am heutigen Samstag legt er die Führung des WSB in andere Hände. Zuvor jedoch erwartete ihn im Rudi-Wernemann-Rosengarten noch eine Premiere. Denn zum ersten Mal pflanzte das Präsidium anstelle sonst üblichen Baumes ortstypisch eine Rose. Und der Schützenkreis als Ausrichter sorgt für eine weitere Neuerung im Programm des Schützentages.

Denn zum gleichfalls ersten Mal findet am heutigen Morgen im Heristo-Sportpark ein Landeskinderkönigsschießen statt. Um 9 Uhr beginnt das Ringen um die vom Schützenkreis neu gestiftete Ehrenkette. Zeitgleich starten in der Fuchskuhle die Wettkämpfe um die Landeskönigs- und Landesjugendkönigswürde. Die Proklamation der neuen Landesmajestäten erfolgt um 15.30 Uhr auf dem Balkon des Kurmittelhauses. 

Ungewohnt bunter Festmarsch durch den Ort

Der anschließende Festmarsch durch den Ort bietet ein für Niedersachsen eher ungewohntes Bild. Denn das Schützenwesen in Nordrhein-Westfalen kennt viele unterschiedliche Uniformen. „Der Ort wird bunt“, blickte der Bundestagsabgeordnete Rainer Spiering voraus auf den großen Tag. Als Schirmherr der Veranstaltung würdigte er das Schützenwesen auf beiden Seiten der Landesgrenze für seinen Beitrag zum Miteinander in einer Gesellschaft, in der die Gemeinschaft mehr und mehr verloren gehe.

Und diese Gemeinschaft pflegen die Schützen und Besucher auch heute Abend beim „Grünen Abend“ im aufwendig geschmückten Heristo-Sportpark. Er rundet ab 20 Uhr die beiden Festtage ab.

[Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung - Petra Ropers]

Geschichtsträchtige Premiere: Westfälischer Schützentag in Bad Rothenfelde [NOZ - 04.10.2017]

Der Musikverein Füchtorf spielt als Hauptkapelle des Westfälischen Schützentages für die teilnehmenden Vereine auf. Foto: Petra Ropers

Bad Rothenfelde. Der Schützenkreis Teutoburger Wald schreibt Geschichte: Zum ersten Mal holt er den Westfälischen Schützentag auf niedersächsischen Boden. In Bad Rothenfelde begrüßt er als Gastgeber am Freitag und Samstag, 13. und 14. Oktober, die Vereine des Westfälischen Schützenbundes. 

Ein westfälisches Großereignis mitten im niedersächsischen Kurort? Die Weichen für die grün-weiße Premiere stellte der Schützenkreis Teutoburger Wald bereits vor drei Jahren. Mit seinen 22 Vereinen und über 5000 Mitgliedern wechselte er in den Westfälischen Schützenbund (WSB). Dort sei er als Neumitglied des Bezirks Münster von Anfang an herzlich aufgenommen worden, betont Jürgen Stumpe vom Kreisvorstand. Die Ausrichtung des 68. Westfälischen Schützentages soll nun auch ein Dankeschön sein. Dem Schützenkreis Teutoburger Wald gehören Vereine aus Dissen, Bab Iburg, Bad Laer, Bad Rothenfelde, Glandorf, Hilter, Borgholzhausen, Hagen und GMHütte an.

Rosen, Festakt und großer Umzug

Und dafür ließ sich der Schützenkreis einiges einfallen. So findet zum Empfang des Bürgermeisters am Freitag ab 10 Uhr anstelle der traditionellen Baumpflanzung dem Austragungsort angemessen eine Rosenpflanzung im Rudi-Wernemann-Rosengarten statt. Nach der Hauptausschusssitzung des WSB, die um 16 Uhr in der „Fuchskuhle“ beginnt, wird mit dem „Teutonenabend“ in der Sporthalle am Heristo-Sportpark ab 20 Uhr der Westfälische Schützentag offiziell eröffnet.

Eingebettet in die Veranstaltung ist der Festakt zum 50-jährigen Bestehen der Schießsportgemeinschaft Teutoburger Wald (SSG Teuto). Eine Ausstellung mit Exponaten aus fünf Jahrzehnten SSG Teuto zieht deshalb in der Sporthalle die Blicke auf sich. Den musikalischen Rahmen gestaltet der Musikverein Füchtorf als Hauptkapelle der beiden Festtage. Den „Teutonenabend“ lässt sich auch Bauer Schulte Brömmelkamp nicht entgehen. Humorvolle Stunden sind damit garantiert. 

Erstmals mit Landeskinderkönig

Der erste Schützentag in Bad Rothenfelde hält für die teilnehmenden Vereine unterdessen auch in sportlicher Hinsicht eine Premiere bereit. Denn neben dem Wettkampf um die Würde des Landeskönigs und des Landesjugendkönigs findet zum ersten Mal auch ein Landeskinderkönigsschießen mit dem Lichtpunktgewehr statt. Als Initiator stiftet der Schützenkreis dafür auch gleich die zu verleihenden Ehrenzeichen. „Damit möchten wir einen Beitrag für die Zukunft unseres Verbandes leisten“, betont Kreispräsident Heinz Ahring in seinem Grußwort zum Festprogramm.

Ausgetragen werden die Wettkämpfe am Festsamstag ab 9 Uhr im Schießstand der SSG Bad Rothenfelde. Die um 10 Uhr beginnende Delegiertenversammlung wird von einem attraktiven Partner-Programm begleitet. Um 15 Uhr versammeln sich dann die Schützen und Kapellen vor dem Kurmittelhaus. Gute Sicht aus allen Reihen ist gewährleistet. Denn die Proklamation der neuen Landesmajestäten erfolgt um 15.30 Uhr auf dem Balkon des Kurmittelhauses.

Ein großer Festumzug schlängelt sich danach als durch die Straßen des Kurortes. Am Abend wird beim „Grünen Abend“, der Landes- und Kreiskönigsball verbindet, mit der Partyband „Casablanca“ in der Sporthalle am Heristo-Sportpark kräftig gefeiert.

[Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung - Petra Ropers]

Westfälischer Schützentag als wichtiges Event [NOZ - 16.09.2017]

Zahlreiche Mitglieder wurde für ihr Engagement durch den Schützenbund geehrt. Foto: Susanne Pohlmann

Schützenkreis Teutobuger Wald weiter auf Erfolgskurs

Hilter. Volles Haus im Schützenhaus Natrup-Hilter: Zum zweiten Mal war die Delegierten-Versammlung des Schützenkreises Teutoburger Wald zu Gas. Und es waren fast 100 Stimmberechtigte mit Begleitung gekommen. 

Das tat der guten Stimmung keinen Abbruch und Kreispräsident Heinz Ahring zog eine positive Bilanz: Zum einen sei das Kreisschützenfest im Sommer in Kloster Oesede ein voller Erfolg gewesen, zum anderen freue er sich schon auf den 13. und 14. Oktober. Dann wird der 68. Westfälische Schützentag in Bad Rothenfelde zu Gast sein. Ahring freut sich bereits darauf ,die Gäste aus dem gesamten Einzugsgebiet des Westfälischen Schützenkreises zu begrüßen.

Positiv entwickelt haben sich auch die Mitgliederzahlen des Schützenkreises. Mit über 5000 Mitgliedern kenne man keine Nachwuchssorgen. Damit das auch so bleibe, forderte Ahring dazu auf, dass die einzelnen Vereine die Jugendarbeit aktiv weiter betrieben. Die Delegiertenversammlung mit Repräsentanten aller Vereine des Schützenkreises Teutoburger Wald bildeten den perfekten Rahmen, um den Gewinnern des Supercups 2017 die Adlertrophäe zu überreichen. Nach zehn Wettbewerben um die Einzelpokale hatte sich die SSG Bad Rothenfelde an die Spitze gesetzt. Für den Verein nahmen Stefan und Gerd Krause die Trophäen entgegen.

Bevor Ahring die Ehrungen vornahm, betonte er, dass es nicht selbstverständlich sei, dass sich Menschen so intensiv über viele Jahre für ihre Schützenvereine engagieren. Daher sei es wichtig, auch einmal ganz explizit Danke zu sagen. Für ihr besonderes Engagement ehrte Ahring dann Bernhard Schowe (SV Iburg)mit der Ehrennadel für 30 Jahre Vereinsarbeit als Oberst, ebenso wie Reinhard Lintker und Johannes Niebrügge für langjährige Vorstandsarbeit beim BSV Müschen.

Die Verdienstnadel des Westfälischen Schützenbundes erhielten Nina Schweer und Timo Rosemann (SV Glane), Thomas Wiemann (SV Iburg), Wilhelm Große Kettler (BSV Müschen), Bettina Böhnisch und Hans Möllenkamp (SV Natrup-Hilter), Michaela Peters (BSV Remsede) sowie Elke Döring, Ciaran Braham und Thomas Guhe (SV Westbarthausen-Kleekamp). Dafür gab es von der versammelten Schützengemeinschaft ein donnerndes dreifaches Horrido.

[Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung - Susanne Pohlmann]

 

Westfälischer Schützentag [NOZ/Südkreis - 28.09.2017]

Hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen bereits seit Monaten auf Hochtouren. Schließlich wird Bad Rothenfelde zum Schauplatz einer ganz besonderen Premiere: Zum ersten Mal in seiner Geschichte findet am Freitag und Samstag, 13. und 14. Oktober, der Westfälische Schützentag auf niedersächsischem Boden statt
rop Bad Rothenfelde. Der Schützenkreis Teutoburger Wald, der vor drei Jahren mit seinen Mitgliedsvereinen in den Westfälischen Schützenbund (WSB) wechselte, holt das grün-weiße Großereignis nach Bad Rothenfelde. „Die Tradition bewahren, der Gegenwart Rechnung tragen und für die Zukunft arbeiten!“ Unter diesem Motto des Schützenkreises steht auch der Westfälische Schützentag, zu dem allein Tausende von Schützen im Kurort erwartet werden.
Dabei reicht die Tradition bereits weit zurück: Seit 1951 findet das Ereignis alljährlich rund um die Delegiertenversammlung des WSB statt. Die Gegenwart präsentiert sich allerdings mit einigen Neuerungen. Denn mit dem Zuschlag für den Schützenkreis Teutoburger Wald kommen die westfälischen Vereine nicht nur erstmals über die Landesgrenze. Der Gastgeber sorgt zudem für einige ganz besondere Akzente im Programm.
So findet zur Eröffnung am Freitag ab 10 Uhr anstelle der traditionellen Baumpflanzung dem Austragungsort angemessen eine Rosenpflanzung im Rudi-Wernemann-Rosengarten statt. Nach der Hauptausschusssitzung des WSB in der „Fuchskuhle“ wird beim „Teutonenabend“ in der Sporthalle am heristo-Sportpark ab 20 Uhr kräftig gefeiert. 
„Für die Zukunft arbeiten“ die Vereine des Schützenkreises Teutoburger Wald mit einer engagierten Nachwuchsförderung, die nun beim Westfälischen Schützentag ihren Niederschlag findet. Denn auf Anregung des gastgebenden Schützenkreises bereichert zum ersten Mal neben dem Landeskönigs- und Landesjugendkönigsschießen auch ein Landeskinderkönigsschießen das Programm. Ausgetragen werden die Wettkämpfe um die Ehrentitel am Samstag ab 9 Uhr in der Fuchskuhle. Eine Stunde später beginnt die offizielle Delegiertenversammlung.
Auf dem Balkon des Kurmittelhauses findet dann um 15.30 Uhr die Proklamation der neuen Landesmajestäten statt. Ein großer Festumzug schlängelt sich als langer, grün-weißer Lindwurm danach durch die Straßen des Kurortes. Am Abend wird beim „Grünen Abend“, der Landes- und Kreiskönigsball verbindet, in der Sporthalle am heristo-Sportpark gemeinsam gefeiert.

[Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung - Südkreiskurier Lokales]

Tradition bewahren, der Gegenwart Rechnung tragen und für die Zukunft arbeiten! [Schützenwarte WSB]

Liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder,

das ist der Leitsatz dem sich der Schützenkreis Teutoburger Wald e.V. mit seinen 22 angeschlossenen Vereinen seit über 60 Jahren verschrieben hat. Auch der 68. Schützentag am 13. und 14. Oktober 2017 wird unter diesem Motto stehen. Wir sind stolz, als jüngstes Mitglied im Westfälischen Schützenbund, diese seit 1951 jährlich durchgeführte Tradition eines Schützentages aus Anlass der jährlich durchzuführenden Delegiertentagung bewahren und ausrichten zu dürfen. Es wir aber auch ein etwas anderer Schützentag werden. 

Um der Gegenwart Rechnung zu tragen, wird die traditionelle, freitägliche Baumpflanzung in eine Rosenpflanzung umgewandelt. Denn Bad Rothenfelde hat ein, weit über die Landesgrenzen hinweg, bekanntes Rosarium, das nicht nur etwas für Hobbygärtner ist. In dem Rudi-Wernemann-Rosengarten wetteifern über 6500 Rosenstöcke um die Blicke von tausenden von Besuchern. Sicherlich ein würdiger Ort, für die Gedenktafel zum 68. Westfälischen Schützentag. Nach der Hauptausschusssitzung freuen wir uns, unseren Gästen einen abwechslungsreichen „Teutonenabend“ am Freitag bieten zu können. 

Neben den traditionellen Wortbeiträgen und die Einbettung des Festaktes zum 50 jährigen Bestehens der Schiesssportgemeinschaft Teutoburger Wald (SSG Teuto) wird Bauer Schulte Brömmelkamp garantiert die Lachmuskeln bearbeiten. Für die Musikalische Unterhaltung wird, wie bei der Vorstellung des Schützentages in Gütersloh, der Musikverein Füchtorf sorgen.

Am Samstag wird der dritte Teil unseres Mottos umgesetzt – „für die Zukunft arbeiten“.

Die Zukunft ist: unsere Kinder! Nur mit ihrer frühzeitigen Einbindung in unsere traditionsreichen Vereine kann der Fortbestand gewährleistet werden. Mit dem Lichtpunktgewehr ist eine hervorragende Möglichkeit geschaffen worden, dieses in die Tat umsetzen zu können. Neben dem 43. Landesschützenkönig, dem 26. Landesjugendkönig wird zum ersten Mal ein Landeskinderkönig  mit dem Lichtpunktgewehr am Samstagvormittag ausgeschossen.Da diese Herzensangelegenheit auf die Initiative des Schützenkreises Teutoburger Wald e.V. zurückgeht, ist es selbstverständlich, dass auch die entsprechenden Insignien von uns gestiftet werden.

Zeitgleich zum Delegiertentag, findet das Partnerprogramm statt. 

Zwei Varianten stehen zur Verfügung.

Variante I: Einstündige Gradierwerksbesichtigung, anschließend Bustransfer zur Mittagsgaudi mit Begrüßungsgetränk, Spaß und  Musik. 
Variante II: Bustransfer zum Outletcenter Papyrus „Die ganze Welt der schönen Dinge“
anschließend Bustransfer zur Mittagsgaudi mit Begrüßungsgetränk, Spaß und  Musik.  Die Möglichkeit für eine zwischenzeitliche „Stärkung“ ist ebenfalls vorhanden. 

Nach dem Delegiertentag und dem Partnerprogramm findet der Höhepunkt eines jeden Schützentages statt: der Traditionelle Schützenumzug. 

Mehrere tausend Teilnehmer werden vor dem geschichtsträchtigen Kurmittelhaus von Bad Rothenfelde Aufstellung nehmen. Nach Verkündung der neuen Landeskönige vom Balkon des Hauses aus, wird sich ein langer Lindwurm, begleitet von vielen Spielleuten aus Nah und Fern, durch den festlich geschmückten Ort ziehen. Tausende von Schaulustigen werden den Marsch auf der ca. 2 km langen Strecke vom Kurmittelhaus bis zum heristo-Sportpark verfolgen. Dort angekommen besteht die Möglichkeit sich zu erfrischen und zu stärken.

Für die Kinder wird es altersgerechte Möglichkeiten geben, sich auszuprobieren und Spaß zu haben.

Ab 20:00 Uhr wird zum „Grünen  Abend“ in die Sporthalle des heristo-Sportparks geladen (19:00 Uhr Einlass). Mit der MAX-Band wurde eine Top-Band verpflichtet, die keine Wünsche offen lässt. (Notieren Sie sich doch jetzt schon mal einige Wunschtitel!) Wir wünschen schon jetzt allen Teilnehmern viel Spaß! (Karten für dieses Event gibt es nur im Vorverkauf)

Der Schützenkreis Teutoburger Wald und die Gemeinde Bad Rothenfelde freuen sich auf einen unvergesslichen 68. Westfälischen Schützentag mit vielen Gästen!

Und nicht vergessen: Tut etwas für Eure Zukunft! Bringt Eure Kinder mit!!!

Mit Schützengruß

Schützenkreis Teutoburger Wald e.V.

Kreispräsident 

Heinz Ahring

Verbandsspitze des WSB zum Antrittsbesuch in Bad Rothenfelde [NOZ - 13.12.2016]

Antrittsbesuch beim Bürgermeister (v.l.): Rolf Dorn, Jochen Willmann, Dieter Rehberg (WSB-Vizepräsidenten), Klaus Stallmann (WSB-Präsident), Bürgermeister Klaus Rehkämper, Heinz Ahring (Kreispräsident Teutoburger Wald), Sabine Lüttmann, Jasmin Pforth, Stefan Butt (WSB-Vizepräsidenten) beim Besuch der Delegation im Rathaus Bad Rothenfelde. Foto: Achim Köpp

Bad Rothenfelde. Die Organisation von Heimat- oder Kreisschützenfest stellt gemeinhin Bad Rothenfelde vor keine großen Probleme mit den jeweils gut 1000 Teilnehmern am Festumzug. Sind es jedoch 4000 und mehr, die in geordneten Formationen das Heilbad durchqueren, handelt es sich doch um ein größeres Kaliber. Das wird der Fall sein, wenn sich beim zweitägigen Schützentag des Westfälischen Schützenbundes (WSB) im Heilbad am Samstag, 14. Oktober 2017, der Festmarsch in Bewegung setzt: Mehr als 4000 Mitglieder werden dazu erwartet. 

Um das niedersächsische Heilbad mit seinen organisatorischen und örtlichen Möglichkeiten für die Durchführung eines solchen Großereignisses kennenzulernen, weilte jetzt eine Präsidiumsdelegation des WSB mit Klaus Stallmann an der Spitze zu ersten Kontakten in Bad Rothenfelde und traf dort Bürgermeister Klaus Rehkämper sowie Heinz Ahring, den Präsidenten des Schützenkreises Teutoburger Wald. Für das Schützentreffen stehen das Kurzentrum und der Heristo-Sportpark zur Verfügung.

 

Dem WSB angeschlossen

Der Grund, warum der Westfälische Schützentag im niedersächsischen Bad Rothenfelde durchgeführt, liegt darin, dass sich der ehemalige Schützenkreis Iburg vor geraumer Zeit in das nahe Westfalen orientiert hat, dort unter seinem neuen Namen „Schützenkreis Teutoburger Wald“ in Borgholzhausen-Westbarthausen residiert und somit dem WSB angeschlossen ist. Dessen Mitglieder kommen aus den Kreisen Bielefeld, Bochum, Dortmund, Hagen, Hamm, Gelsenkirchen, Lippe, Münster, Soest, einigen Regionen des Niederrheins - und nun auch aus dem Raum Osnabrück.

 

Zwar sei Bad Rothenfelde als Naherholungsziel vor allem an Wochenenden sehr beliebt, erklärte Rehkämper seinen Gästen, denn man zähle fast eine Million Tagesbesucher im Jahr. Allerdings sei der Gästestrom ein anderer als an solchen Großereignissen. „Das bedeutet viel logistische Vorarbeit in den nächsten Monaten“, prognostizierte er, „doch werden uns der Landkreis und entsprechende Fachdienste zum Beispiel bei der Verkehrs- und Parkplatzregelung unterstützen.“ Im Übrigen habe der WSB mit der Wahl Mitte Oktober ein glückliches Händchen bewiesen, freute er sich für die Gäste, denn am Abend kämen die Teilnehmer obendrein in den Genuss der bundesweit einzigartigen „lichtsicht 6 - projektions-biennale“ . 

Beeindruckt

WSB-Präsident Klaus Stallmann war beeindruckt von dem, was das Heilbad bietet. Er freut sich auf Freitag, 13., und Samstag, den 14. Oktober: Unser Programm steht, wir könnten sofort starten.“ Programmpunkte sind am Freitag eine Baumpflanzung, die WSB-Hauptausschusssitzung und ein „Teutonenabend“ mit Festakt zum 50-jährigen Bestehen der SSG Teutoburger Wald. Am Samstag das Landeskinder-, Landesjugend- und Landeskönigsschießen, die Delegiertenversammlung, Bannerübergabe an den Bürgermeister des ausrichtenden Kreises 2018, der Festmarsch zum Heristo-Sportpark und der abschließende „Grüne Abend“ in der Sporthalle.

[Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung - Achim Köpp]