Kreisschützenfest 2016 in Natrup-Hilter

Thomas Tappmeyer holt Kreiskönigswürde [NOZ - 21.06.2016]

Strahlender Kreiskönig: Foto: Petra Ropers

Rund 1000 Schützen in Natrup – Der Beste in diesem Jahr kommt aus Aschen

„Meiner!“ Triumphierend hielt Thomas Tappmeyer den stolzen Adler in die Höhe. Der amtierende Regent des Aschener Schützenvereins ist neuer Kreiskönig des Schützenkreises Teutoburger Wald. Von Petra Ropers HILTER. Mit dem 122. Schuss im siebten Durchgang brachte er beim Kreisschützenfest in Natrup-Hilter den Vogel zu Fall. Zum vierten Mal in der Geschichte des Schützenkreises holte Thomas Tappmeyer damit die Kreiskönigswürde nach Aschen. Grund zum Jubeln hatte zuvor auch der gastgebende Schützenverein Natrup-Hilter. Seine noch einen Tag lang amtierende Jugendkaiserin Marina Werner sicherte sich die Kreisjugendkönigswürde.

Neuer Kreiskinderkönig ist Finn-Deik Lauxtermann vom Schützenverein Oesede-Papiermühle. Zum vierten Mal empfahl der Schützenverein Natrup-Hilter als Gastgeber des Schützenkreises Teutoburger Wald. Dabei sorgte das Kreisschützenfest bereits am Mittag dafür, Aschen. Thomas Tappmeyer holte den begehrten Kreisadler zum vierten Mal in den Schützenverein dass auf der Münsterstraße minutenlang alle Räder still standen: Fast 1000 Schützen und Musiker marschierten vom Parkplatz der Firma Rau in Richtung Festplatz.

Insgesamt 23 Schützenvereine, Kapellen und Spielmannszüge – darunter auch Gäste aus Delden – folgten der Einladung des Vereins, auf dessen Festplatz 1972 der erste Kreiskönig ermittelt wurde. Gejubelt hat damals der Schützenverein Remsede.

Doch auch aus dem Schützenverein Natrup-Hilter selbst seien viele hervorragende Schützen hervorgegangen, betonte Kreispräsident Heinz Ahring vor den versammelten Abordnungen der Kapellen und Vereine. Er erinnerte unter anderem an den Erfolg der zweimaligen Europameisterin Inken Plengemeyer. Als Dank und Anerkennung für seine ehrenamtliche Arbeit verlieh der Kreispräsident dem gastgebenden Verein den Jubiläumsteller des Schützenkreises.

Das Engagement der Schützenvereine beschränkt sich jedoch nicht auf den Schießsport: „Ein Ausflug hier, ein gemeinsamer Grillabend da – so funktioniert das Vereinsleben auf dem Lande“, erklärte Bürgermeister Marc Schewski, der gerne die Schirmherrschaft für das Kreisschützenfest übernahm. Den teilnehmenden Vereinen bescheinigte er, den Zusammenhalt, die Gemeinschaft und das nachbarschaftliche Zusammenleben zu fördern.

[Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung - Petra Ropers]